Die Erstgeborene.

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Die Erstgeborene.

Beitrag  Drachenkoopa am Mi Aug 18, 2010 3:32 pm

Hier kommt Teil 1 meiner bescheidenen Fanstory.

(Achtung: Die Hauptperson ist frei erfunden und existiert im "richtigen" Mariouniversum nicht! Okay, eigentlich ist so manches in der Story von mir erfunden. ^^ )

He Ludwig, kleine Rotznase,
ich meld' mich mal wieder bei dir und hoffe, dass mein Brief dich auch erreicht. Du bist ja ständig woanders, habe ich gehört, ich hab's mal einfach zur Festung unseres Vaters geschickt.
Wo ich bin? Ich befinde mich derzeit in so 'nem kleinen Inselkaff, hier gibt es zwar einige Koopas, aber hauptsächlich leben hier Yoshis. Keine Ahnung, wie dieser Ort heißt, aber ich muss aufpassen dass mich niemand entlarvt. Klappt aber ganz gut, ich hab mir eine zweite Identität zugelegt und heiße jetzt Louise. Und da ich schon so lange unterwegs bin, weiß auch niemand was von König Bowsers ältester Tochter, harrharr.
Diese Koopas hier tratschen 'ne Menge über ihren Boss, ebenso wie diese Yoshis. Zum Beispiel, dass es noch mal Nachwuchs gegeben hat. Mensch, warum weiß ich davon nichts!? Bowser Jr. heißt Rotzlöffel Nummer 9 also, und er ist der Thronfolger. War ja klar, dass Dad nicht mich nimmt, obwohl ja eigentlich ich die Älteste bin und darauf Anspruch hätte. Aber auch egal, ich reise eh lieber umher und sammle Informationen als Spionin für unseren Clan.
Zum Beispiel weiß ich von einem dieser weißen Yoshis, dass Prinzessin Peach demnächst einen Ausflug in dieses Kettenhundgebirge machen will. Sag das Dad so bald es geht, damit er sich mal einen gescheiten Plan ausdenken kann, ja? Ich werde auch persönlich kommen. War schon lange nicht mehr in der heimatlichen Festung.
Also, ich muss dann mal aufhören, meine Tinte geht aus. Viele Grüße auch an Morton Jr., Wendy, Iggy, Lemmy, Roy und Larry. Und an ... Bowser Jr., wenn das Ding schon Sprache verstehen kann.
Küsschen, Lara Noir Koopa

P.S.: Sag Wendy mal, sie soll sich endlich einen besseren Style zulegen. Dieses Pink ist total schrecklich.


Sorgfältig faltete Ludwig von Koopa, der musikbegeistertste von Bowsers Kindern, den Brief seiner großen Schwester wieder zusammen, seine Hand zitterte vor Freude über ihre Rückkehr. Schon lange hatte er die selbstbewusste Drachenkoopa mit dem langen, geflochtenen feuerroten Zopf und dem einmalig schwarzen Stachelpanzer nicht mehr persönlich gesehen, er vermisste Lara Noir ehrlich gesagt sogar sehr. Das Briefpapier war übersät von verwischten Worten, das kam wohl davon dass sie nicht besonders viel Übung im Schreiben hatte, ständig unterwegs wie sie war.
Ohne zu zögern stapfte Ludwig in hastigen Schritten hinaus aus seinem Burgzimmer, wo er einen fantastischen Ausblick auf das Lavameer hatte, huschte durch breite und dennoch verwinkelte Korridore, umging schon wie von selbst die vielen Fallen. Zielstrebig begab der blauhaarige Koopaling sich dorthin, wo sein Vater Bowser oft zu finden war ... im - Rosengarten.
Lächelnd blickte Bowser von seiner neugezüchteten blauen Rosensorte auf, es erstaunte immer wieder wie sanft er in der Gegenwart seiner geliebten Blumen war. Bowser Jr. wuselte um die kümmerlichen Bäume herum, malträtierte seinen Metallhund mit kleinen Stichflammen aus seinem Rachen. Der Hund winselte, und insgeheim beneidete Ludwig seinen kleinen Bruder für die ausgeprägte Fähigkeit des Feuerspuckens. „Mein Sohn Ludwig, was willst du?“, fragte Bowser und schnüffelte verträumt an einer der himmelblauen Blüten. Ob sie ihn an das Parfüm seiner Liebsten erinnerten? Grinsend wedelte der Koopaling mit Lara Noirs Brief in der Luft herum und berichtete knapp: „Sie hat sich wieder gemeldet, Papi. Lara Noir kommt zurück!! Und Peach soll demnächst einen Ausflug in das Kettenhundgebirge machen...“ Bowsers rote Augen weiteten sich, er riss Ludwig das Papier aus der Hand und las selbst mit angestrengter Miene nach.

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Luigikid am Mi Aug 18, 2010 4:41 pm

Die Geschichte hat mir gut gefallen, und macht Bock auf mehr, würde mich freuen das 2.Kapitel auch lesen zu können
5/5
LG Luigikid

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Hardcor3 am Mi Aug 18, 2010 4:54 pm

Hat mir eigentlich auch sehr gut gefallen.

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Drachenkoopa am Fr Aug 20, 2010 12:49 pm

Hier kommt die erste Fortsetzung, viel Spaß beim lesen =)

„Meine Tochter hat sich nicht verändert: Immer noch frech und hat eine schreckliche Sauklaue“, brummte der König der Koopas leise und drehte sich zum Gehen um, beachtete Ludwig nicht mehr und stampfte davon, Bowser Jr. wackelte dicht hinter ihm her. Der Kettenhund blieb stumm neben den Rosen liegen, sein Nachbar leckte dessen von den Flammen stammenden, noch glühenden Wunden.
Schmollend, da er den Brief gerne behalten hätte, warf Ludwig seinem Vater einen giftigen Blick hinterher und trollte sich zurück in sein Zimmer. Währenddessen arbeitete König Bowsers Gehirn auf Hochtouren; er kannte das Kettenhundgebirge zwar nicht gut, aber seine besten Gefolgsleute würden ihm helfen und störende Metallhunde verscheuchen oder vernichten. Und wenn seine älteste Tochter half, war es bestimmt ein einfaches Spiel Peach zu entführen. Inzwischen hatte der kräftige Drachenkoopa seinen Thronsaal erreicht, er ließ sich auf dem von zwei Ass-Koopatrouillen flankierten, prächtigen Thron nieder, Bowser Jr. auf dem Schoß. Der junge Prinz kreischte sauer auf, aber Bowser ließ nicht los, sondern erklärte seinem Sohn: „Auf diesem Platz wirst du mal sitzen. Also mach deinem Namen als mein Erbe Ehre bei Peachs Entführung!“ Die Worte hallten von den Steinwänden wider und ließen Bowser Jr. verstummen, so gebannt lauschte er dem Echo. Jetzt war nur noch zu hoffen, dass Lara Noir rechtzeitig eintreffen würde.

„Möchten Sie noch eine Tasse Tee, Majestät?“, wandte die Magd freundlich das Wort an Prinzessin Peach, welche gut gelaunt mit Mario auf der Terrasse plauderte und Tee trank. Die Sonne schien sanft und ihre warmen Strahlen glitzerten auf der Wasseroberfläche des nahen Teiches, alles schien friedlich, aber trotzdem war Mario angespannt. Solche Momente waren es, in denen König Bowser am Liebsten angriff, aber ein zuckersüßes Lächeln von Peach ließ ihn seine Sorgen vergessen. Die Prinzessin nickte der Magd zu, die sofort davon wuselte, strich ihr rosafarbenes Kleid glatt und blickte verträumt in den Himmel hinauf. „Ich freue mich schon auf den Ausflug ins Kettenhundgebirge, Mario.“ Auf einmal wurde der Blick ihrer wasserblauen Augen trübe, der Klempner wusste genau was die Prinzessin bedrückte: Die Angst, wieder entführt zu werden. Wenn der hartnäckige Drachenkoopa sie sogar ohne jegliche Schuldgefühle in die tiefsten Weiten der Galaxien verschleppte, würde er sicherlich nicht ruhen bis die Befreiungspläne scheiterten.
Zwar hatte Peach Vertrauen in die Fähigkeiten von Mario und seiner Freunde, aber wer wusste, ob König Bowser Koopa doch irgendwann den perfekten Plan ausarbeiten würde, eine Geheimwaffe zücken, auf die niemand gefasst war? Beruhige dich. Wir haben Erfahrungen gesammelt und die Verteidigung angepasst, versuchte die junge Herrscherin sich zu trösten, aber weiterhin glomm ein nervöser Funken in ihrem Herzen.
„Ich habe schon Luigi, Yoshi und eine Menge Toads zusammengetrommelt, wir werden eine zusätzliche Leibgarde für dich sein“, berichtete Mario Prinzessin Peach und nahm ihre Hand. „Außerdem haben wir für jedes von Bowsers grässlichen Bälgern eine individuelle Abwehr konstruiert. Dir kann nichts passieren, Peach.“ Zaghaft nickte die Blondine und verbann den besorgten Funken aus ihrem Herzen. Doch plötzlich huschte ein schelmisches, ja fast schon fieses Grinsen über ihr liebliches Gesicht; Prinzessin Peach hatte soeben einen Geistesblitz für einen besonderen Plan bekommen.

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Luigikid am Fr Aug 20, 2010 2:10 pm

Mich interssiert echt wis weiter geht, das Kettenhung Gebiet XD Gute einfälle hast du.

5/5

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Drachenkoopa am So Aug 22, 2010 6:45 pm

In dieser Fortsetzung kommt eines der Sternzeichen des Mario-Universums, auch von mir erfunden, vor. Es ist die Marioversion unseres Schützen-Zeichens, wer mehr Sternzeichen wissen will soll sich melden ^^

Die Sonne ging einmal unter und wieder auf, den neu angebrochenen Tag verbrachte Ludwig von Koopa mit Warten. Was sollte er sonst tun? Außer ihm waren nur Lemmy und Bowser Jr. anwesend, und er konnte als ältester Sohn mit den jüngsten Sprössen nicht besonders viel anfangen. Und sein Vater Bowser brütete so angestrengt über seinem Plan, dass Ludwig sich nicht traute ihn um Kampftraining ( Mit Bowser zu üben war viel lehrreicher als mit einer der Ass-Koopatroullien ) oder eine Unterhaltung ( Über Themen wie: Wie organisiere ich eine erfolgreiche Armee? ) zu bitten. Also starrte der Koopaling den ganzen Tag aus seinem Turmfenster, ließ im Hintergrund seine Lieblingsmusik laufen und gewährte nur mittags dem Diener Einlass, der ihm immer das Essen brachte. Aber nichts von alledem konnte Ludwig aufheitern, er ließ Stunde um Stunde, die eine verstrich langsamer als die davor, seinen angespannten Blick auf der steinernen, zur Festung führenden Brücke ruhen. Immer wenn ein Punkt am Horizont erschien, sprang er erwartungsvoll auf, aber jedes mal sank er enttäuscht zurück auf seinen bequemen Sessel.
Die Sonne musste noch einmal im Lavameer versinken und dem Mond mit seinen kleinen, funkelnden Gefährten den Platz am Himmel überlassen, bevor Lara Noir eintreffen sollte. Es fiel Ludwig erst ein, als er schon müde den Kopf auf die Arme legte, dass seine Schwester stets im Schutze der Nacht reiste ... aber er hatte nicht mehr die Kraft, wach zu bleiben, seine Lider wurden schwer und bedeckten seine Augen ...

Ohne Rücksicht auf jegliche Manieren fluchend sprang Lara Noir, als einer dieser oberblöden Wummps urplötzlich von der Decke sauste und sie fast zerquetschte. Ich war zu lange fort! Nicht mal diese alten Steine da kennen mich mehr, stellte die aufgebrachte Drachenkoopa fest und schleuderte dem Wummp ihr markerschütternstes Brüllen entgegen, es war zwar nicht halb so eindrucksvoll wie das ihres werten Vaters, aber es sollte seinen Zweck erfüllen. Tatsächlich: Die Miene des stachligen Steins wurde fragend und Lara Noir erklärte ihm augenverdrehend und ungeduldig: „Meine Güte, ich bin’s, Prinzessin Lara Noir Koopa, geboren im Sternzeichen Yoshi und mal wieder zurück. Na, zufrieden?“ Tatsächlich rückte der Wummp so gut es ging zur Seite und das launische Mädchen schlenderte vorbei. Sie zerrte ihren Koffer hinter sich her, den sie schon seit Beginn ihrer Spionagereise bei sich hatte. Eigentlich hätte sie als König Bowsers Tochter, dazu noch die Erstgeborene seiner Kinder, nicht zu dieser Reise aufbrechen müssen; aber Lara Noir, die ein wenig aus der Reihe des Bowser-Clans fiel, hatte noch nie ein Fable für wichtige Kampfpositionen wie ihre kleinen Geschwister entwickeln können.
Unbemerkt suchte sich Lara Noir stumm ihren Weg durch die Festung, eine Reihe von nostalgischen Erinnerungen prasselte auf sie ein. Wie ihre Mutter sie als kleines Koopamädchen, die Panzerstacheln noch nicht einmal richtig ausgehärtet, herumgetragen hatte, wie sie mit den zahmen Metallkettenhunden spielte, ihr erstes Kampftraining mit ihrem Vater absolviert hatte und sich dabei blutige Schrammen zuzog. Wie fröhlich die kleine Lara Noir doch war, als Ludwig und all ihre anderen Geschwister geboren wurden! Und schon stand sie vor dem großen, prächtigen Tor, von Wächtern flankiert, das in den Thronsaal führte. Die Wächter erkannten sie sofort und neigten den Kopf, Lara Noir nickte ihnen freundlich zu und zog an den schmiedeeisernen Griffen ...
... und zerrte und zerrte, aber nichts geschah. Panik durchzuckte sie, war sie zu schwach geworden, oder war sie nicht erwünscht? Hatte man sie verstoßen?
„Prinzessin, wenn ich das Wort an Sie richten dürfte, Sie müssen Drücken“, erklang plötzlich die tiefe, aber warme Stimme eines der beiden Wächter. Lara Noir wurde rot, raufte sich verlegen das rote Haar. Shit. „Danke sehr“, murmelte sie peinlich berührt und nahm ihren Koffer wieder auf, der Wächter verbeugte sich erneut mit einem unterdrückten Schmunzeln auf den Lippen. „Stets zu Diensten.“ Mit einem kräftigen Ruck stieß die schwarzpanzerige Drachenkoopa endlich die Pforte auf.

Nun, das war’s wohl fürs Erste, da ich am Mittwoch ja in den Urlaub fliege und erst in zwei Wochen zurückkomme. Ich freue mich über Kommentare, auch wenn ich weg bin!

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Luigikid am So Aug 22, 2010 8:31 pm

Hoffe, dass ich nicht der einziege bin der das Toll findet, jetzt ist so ja schon zuhause, ich mkag deinen Schreibstil, was hast du in deutsch?
5/5

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  HM: Hammerbruder am Di Aug 31, 2010 8:01 pm

Ich finde die Geschichte auch super 5/5

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Decepticon am Mi Okt 20, 2010 11:06 am

WOW COOL^^ Ich schreib auch mehrere Geschichten, schaut doch mal rein... bitte!^^


Zuletzt von NachtschattenBowser am Mi Nov 10, 2010 4:59 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Flarebowser am Mi Okt 20, 2010 11:23 am

ich findse auch richtig toll Wink 5/5

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Drachenkoopa am Sa Dez 25, 2010 10:14 am

Endlich mal gibt's was Neues ^^ Viel Spaß beim Lesen!

Kaum war Lara Noir eingetreten, sprang etwas Kleines, Stacheliges sie an, fauchte – was allerdings nicht sehr bedrohlich klang – und winzige Stichflammen kamen aus seinem Maul. Mit einer geschickten Drehung schüttelte sie den Angreifer gewitzt ab, welcher dann unsanft auf den Boden knallte und sofort in Abwehrposition ging, oder einfach gesagt sich in den noch nicht ganz ausgehärteten Panzer zurückzog. Der kleine Drachenkoopa, der ohne Zweifel Nesthäkchen Bowser Jr. sein musste, wirbelte in seinem Panzer wie ein Kreisel auf seine große Schwester zu, die er ja nicht kannte und als Eindringling sah, aber diese stoppte ihn mühelos mit ihrem rechten Fuß.
Ohne die gleichgültige Miene zu verziehen wandte Lara Noir sich dem Thron zu, in dem ihr Vater herumlümmelte. „Ich habe ein wenig mehr von meinem jüngsten Bruder erwartet, Papa. Wenn er doch eines Tages dein Nachfolger sein soll!“ Wütend kreischend kam Bowser Jr. wieder aus seinem Schutzpanzer hervor und holte tief Luft um Lara Noir eine für seine Verhältnisse gewaltige Flamme entgegenzuschleudern, aber König Bowser gebiet ihm mit einem kurzen Brüllen Einhalt. Als der Kleine noch verwundert zurückwich, grollte Bowser erstaunlich sanftmütig seine Erstgeborene an und Ironie schwang in seiner tiefen Stimme mit: „Ja, ich freue mich wirklich sehr über deine überaus höfliche Begrüßung, Tochter.“ Er räusperte sich, bevor er weitersprach. „Aber du arbeitest ja eh lieber im Geheimen als dass du eines Tages Heeresführerin und Königin wirst, nicht wahr? Solltest du jedoch eines Tages Lust verspüren, Bowser Jr.’s Platz einzunehmen, würde mich das sehr stolz machen...“ Leicht genervt verdrehte Lara Noir die nachtschwarzen Augen und verschränkte die Arme; ihr Vater gab aber auch nie auf, sie zu der eigentlich ihr zustehenden Thronfolge zu überreden! „Aber wieso ist mein ... kleinster Bruder eigentlich dein Erbe, wieso nicht Ludwig?“ Misstrauisch blitzte die Drachenkoopa König Bowser an, welchem die Kritiken seiner Tochter langsam nicht mehr gefielen. Ohne auf ihre Frage einzugehen, brummte er: „Dein altes Zimmer wurde schon hergerichtet, Lara Noir. Ich hoffe, du weißt noch wo es ist. Aber wundere dich nicht, wenn deine Geschwister dich morgen in aller Frühe aus den Federn reißen!“
Ein wenig kühl nickte Lara Noir, nahm ihren Koffer und machte sich auf den weiten Weg, da ihr Raum sich im höchsten Turm befand in welchem auch Ludwigs Zimmer lag, aber direkt unter der Turmspitze und so sogar noch über ihrem ältesten kleinen Bruder. Lara Noir liebte die fantastische Aussicht und das Geräusch, das der Wind machte wenn er heulend um den Turm herumwirbelte.
„Prinzessin! Ich habe schon die frohe Kunde Ihres Zurückkommens empfangen!“, wurde sie von einer Magd, welche in ihrem Zimmer herumwuselte und ihre Lieblingsspeisen bereitstellte, freudig empfangen. Als die Magd jedoch sich verbeugte und aus den Zimmer huschen wollte, fiel Lara Noir etwas Seltsames auf, sodass sie die Dienerin zurückrief. „Wie alt bist du?“, fragte die Prinzessin und musterte verwundert das zarte Gesicht der hellgrün gepanzerten Koopa, welches seine kindlichen Züge noch nicht vollständig abgelegt hatte. Die Magd verbeugte sich rasch erneut und antwortete zögernd: „Ich bin vor Kurzem ins Frauenalter eingetreten, ehrenwerte Prinzessin! Madame Aurora, die Obermagd, lobt meinen Fleiß trotz meines jungen Alters. Solltet Ihr noch Fragen haben, ich stehe zu Ihren Diensten!“ Damit raffte die grüne Koopa ihren dunkelgrauen Rock, den alle Mägde in Bowsers Festung trugen, und eilte davon. Lara Noir jedoch runzelte die Stirn, nachdem sie jahrelang Personen beobachtet hatte erkannte sie inzwischen einigermaßen, wenn jemand log. Aber bei ihr war das ja nicht besonders schwer zu erkennen, sie sieht noch aus wie ein Kind. Lässt mein Vater etwa Kinderarbeit zu!? Erschrocken ließ sie ihren zum Glück stabilen Koffer auf den schönen, frisch gesäuberten Steinboden fallen. Nein, das würde er nie tun, auch weil Kinder weniger Ausdauer haben und nicht so gute Leistungen vollbringen können.
Mit dem Vorhaben, die Obermagd Aurora zur Rede zu stellen, legte Lara Noir sich erschöpft schlafen.

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Die Erstgeborene

Beitrag  Fan2.3.NK am So Jan 02, 2011 5:36 pm

Ich finde deine Geschichte toll Very Happy
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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Brasilisx am So Jan 02, 2011 6:16 pm

Rechtschreibung: Top
Schreibstil: Top
Story: Top
Übersicht: Top
Dialoge: Top
Insgesamt: Top

Mehr sage ich nicht, die Story ist einfach nur awesome!

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Decepticon am Mi Jan 05, 2011 10:24 pm

Uiuiuiuiui, herumlümmeln... nicht so treffender Ausdruck Neutral Neutral Neutral

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Re: Die Erstgeborene.

Beitrag  Luigikid am Mi Jan 05, 2011 10:49 pm

Tim schrieb:Rechtschreibung: Top
Schreibstil: Top
Story: Top
Übersicht: Top
Dialoge: Top
Insgesamt: Top

Mehr sage ich nicht, die Story ist einfach nur awesome!


Ich stimme Tim zu, das Lesen war ein Augenschmaus für mich^^

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